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Apr 22

Webcams

Mittlerweile gibt es Webcams wie Sand am Meer, doch die Qualität vieler Cams lässt oft zu wünschen übrig. Bei der Suche nach einer idealen Cam hat man die Qual der Wahl, wenn man nicht weiß für welche man sich entscheiden soll. HD-Webcams versprechen eine besonders gute Bildqualität und somit hat die Fachzeitschrift COMPUTERBILD zwölf Modelle zwischen 23 und 100 Euro einmal getestet. Das Ergebnis war: Mit der Bildqualität konnten die getesteten Webcams nicht mit den digitalen Fotoapparaten oder Videokameras mithalten.

So sollte man sich vorher die Frage stellen, was will man alles mit der Webcam machen. Vielleicht eine Live-Übertragung aus den eigenen vier Wänden, Videotelefonate in alle Welt oder für die Überwachung von Räumen, Fotos mit tollen Farben usw. Es bieten sich viele Einsatzmöglichkeiten, aber egal wie die Kamera genutzt wird, es kommt immer auf die Bildqualität an.

Das Entscheidende für die Bildqualität sind Elektronik und Objektiv der Webcam. Sie sollte mindestens echte 1,3 Megapixel aufweisen um ein halbwegs vernünftiges Bild zu erhalten. Höhere Auflösung benötigt es bei Videos aufgrund der zu übertragende Datenmenge. Dort wird auch die DSL-Leitung ordentlich gefordert und es braucht mindestens einen DSL-6000-Internetanschluss.

Günstige Modelle haben ihre Schwächen, denn dort kommt es häufig zu ruckel artigen Aufnahmen und liefern meist unscharfe Aufnahmen mit einem Farbstich. Falls ein Raum zu dunkel ist gibt es meist eine zu schaltbare Kamerabeleuchtung (kleine LED), die bei normaler Zimmerbeleuchtung nicht benötigt wird. Alle neueren Kameras haben mittlerweile ein eingebautes Mikrofon und sind überwiegend für die Sprachübertragung ausreichend. Man findet in vielen größeren Elektronikmärkten einen Rechner, der die verschiedenen Auflösungen zeigt. Allerdings sind die Preise dort auch höher.

Eine gute Webcam erkennt man gut an der verwendeten Optik. Bei einer winzigen Linse geht relativ wenig Licht hindurch und das Bild somit dunkler erscheint. Bei einigen Webcams werden zwar größere Linsen verwendet, die aber aus Plastik sind und liefern somit nicht so ein scharfes Bild wie die mit einer hochwertigen Optik aus Glas. Man erkennt sie daran, dass sie nicht entspiegelt sind.

Auch die Art des verwendeten Bildsensors entscheidet über die Qualität der Bilder.
Günstige Webcams verwenden meist einen CMOS Sensor und werden häufig eingesetzt, da ein Großteil der Steuerelektronik bereits auf dem Chip untergebracht ist, so dass man nur noch wenige Komponenten benötigt um aus einem CMOS Sensor eine vollwertige Kamera zu bauen. Die besseren Webcams setzen auf einen CCD Sensor, da sie gestochen scharfe Bilder liefert mit schneller Reaktionszeit und guter Lichtempfindlichkeit.

Philips bietet gute Webcams mit CCD Sensoren und hochwertiger Optik. Philips stellt auch Webcams mit CMOS Sensoren her, um das untere Preissegment abzudecken. Pixel ist nicht gleich Pixel und mehr bedeutet nicht immer besser.
Die Philips SPZ6500 sichert durch hohe Detailgenauigkeit und Farbtreue sowie die beste Bedienung. Mit 90 Euro ist das Modell allerdings vergleichsweise teuer.

Die Logitech Pro 9000 Webcam überragt mit kräftigen Farben, einer ausgezeichneten Belichtung, die Detailgenauigkeit und auch der gute Ton.
Die Logitech Webcam C270 hat eine Bildschirmauflösung von 1280×720 dpi mit ausgesprochen gutem Ton, selbst bei geringeren DSL-Geschwindigkeiten, und die gestochen scharfen Bildern und kinderleichter Installation und die besonders einfache Bedienung.

 

Bettina Ehrling

 

 

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