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Feb 12

Ultrabooks – was erwartet uns 2013?

Ultrabooks – was erwartet uns 2013?

Sollte es zurzeit noch einen ernsthaften Konkurrenten zu den Tablet-PCs geben, dann ist es
das Ultrabook. Doch welche Neuerungen haben die Hersteller 2013 zu bieten? Intel selbst hat
auf der CES 2013 jedenfalls schon einige Geheimnisse gelüftet.

Neue Spezifikationen

Fragt man Anwender, was sie sich unter einem Ultrabook vorstellen, dann bekommt man
wahrscheinlich von jedem eine unterschiedliche Antwort. Kein Wunder, denn tatsächlich
besagt die Definition Ultrabook erst einmal nicht viel. Das Ultrabook ist ein Warenzeichen
von Intel. Hersteller, die es verwenden wollen, müssen sicherstellen, dass entsprechende
Geräte einige Mindestanforderungen erfüllen. Gefordert werden beispielsweise eine lange
Akkulaufzeit, hohe Leistungsdaten und eine kurze Aufwachphase aus dem Stand-by. Alles
andere bleibt den Herstellern überlassen. So findet man Ultrabooks in einer Preisspanne
zwischen 500 und 2500 Euro. Manche verfügen über einen Touchscreen, Convertible-
Modelle bieten sogar die Vorzüge von Notebooks und Tablet-PCs in einem. Auf der CES
2013 hat Intel neue Spezifikationen für Ultrabooks angekündigt, die einen Ausblick darauf
versprechen, welche Gerätegeneration noch in diesem Jahr den Weg in die Regale der
Händler finden wird.

Touchscreen wird verpflichtend

Intel nutzte die Messe in Las Vegas, um neue und Strom sparende Modelle seiner Ivy-Bridge-
CPUs vorzustellen, die für noch längere Akkulaufzeiten sorgen sollen. Praktisch nicht nur für
die Anwender, die ihr Ultrabook auf Reisen verwenden wollen. Noch viel größere Aufmerksamkeit erzielte Intel
jedoch durch die Vorstellung der zukünftigen Prozessorgeneration, die in Ultrabooks zum Einsatz
kommen werden: Die als Haswell-CPU bezeichneten Prozessoren verbinden einen geringeren
Leistungsverbrauch und noch mehr Energieeffizienz. Noch in diesem Jahr sollen die neuen
Prozessoren auf den Markt kommen. Gleichzeitig überraschte Intel mit einer Ankündigung,
die klar aufzeigt, in welche Richtung sich die Ultrabooks im Jahr 2013 entwickeln sollen.
Hersteller, die ihre Geräte Ultrabooks nennen und einen Haswell-CPU verbauen wollen,
werden verpflichtet, dass die Modelle zwingend ein Touchscreen-Display mitbringen. Auch
die Verwendung des Intel Wireless Displays, mithilfe dessen man Bildschirminhalte kabellos
an den TV übertragen kann, wird zur Standardanforderung.

Alternative zum Tablet-PC

Der Chiphersteller Intel nutzte die Vorstellung seiner neuen Prozessoren also dazu, das
System Ultrabook noch deutlicher zu definieren. Ziel ist es, dass Kunden unter der Marke
Ultrabook zukünftig klare Vorstellungen von den Eigenschaften des Produkts haben sollen.
Die Verpflichtung, Touchscreen-Displays zu verwenden, zeigt auf, dass das Ultrabook von
den Kunden noch stärker als hochwertige und vielseitigere Alternative zum Tablet-PC
wahrgenommen werden soll. Hier spielte die Produkteinführung von Windows 8, die diese
Option erst wirklich möglich macht, eine entscheidende Rolle.

Bettina Ehrling

 

 

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