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Apr 15

Ultrabooks haben hohen Lifestyle-Faktor

Die Anzahl der Anwender, die bei ihren Notebooks neben der Funktionalität auch auf das Design achtet, wird immer größer. Während früher die Kombination von hochwertiger Technik und stilvollem Design überwiegend Apple-Nutzern vorbehalten war, bieten die neuen Ultrabooks jetzt eine wirkliche Alternative auf dem Notebook-Markt.

Was sind Ultrabooks?
Unter der Bezeichnung Ultrabooks verstehen die meisten Menschen flache und leistungsfähige Notebooks, die sich durch ein geringes Gewicht und ein hochwertiges, sehr stylishes Design auszeichnen. Dies stimmt auch, doch genau genommen dürfen nur Notebooks mit Intel-Prozessoren Ultrabooks genannt werden, da der Hersteller die Bezeichnung als Marke schützen ließ. Notebooks mit AMD-Prozessoren, auf die die oben genannten Kriterien auch zutreffen, sollen Mitte 2012 auf den Markt gebracht werden. Wahrscheinlich wird die Linie „Ultrathin“ genannt.

Damit ein Notebook als Ultrabook bezeichnet werden darf, hat Intel neben der Verwendung eines Intel-Prozessors noch andere Bedingungen festgelegt. So darf das zusammengeklappte Notebook maximal 2,1 cm dick sein und sollte eine Akku-Leistung von mindestens fünf Stunden besitzen. Um einen niedrigen Energieverbrauch zu gewährleisten, darf ein Ultrabook nur einen geringen Anteil seiner Leistung in Wärme umwandeln. Laut Intel muss bei einem echten Ultrabook auch Wlan eingebaut sein. Wahrscheinlich kommt dies dem Lifestyle der trendbewussten Nutzer entgegen, die großen Wert darauf legen, schnellen und leichten Zugang zum Internet zu haben.

Worauf bei Ultrabooks verzichtet wird
Um auf eine lange Akkulaufzeit zu kommen, besitzen Ultrabooks bisher meistens kleinere Bildschirme. Viele Displays besitzen nur Bildschirmdiagonalen von 13,3 bis 14 Zoll. Doch damit sind sie immer noch größer als Netbooks. Damit die Geräte ausreichend flach und leicht gebaut werden können, wird auf eingebaute DVD-Brenner verzichtet. Anwender, die darauf Wert legen, müssen sich also mit externen DVD-Brennern behelfen. Doch unterwegs werden diese ohnehin eher selten benötigt. Auch weisen Ultrabooks in der Regel weniger Anschlüsse auf als normale Notebooks. Leidenschaftliche Gamer werden von Ultrabooks wahrscheinlich auch eher enttäuscht sein, denn für grafisch aufwendig gestaltete Spiele reicht die Arbeitsleistung noch nicht aus. Ultrabooks sind unter anderem für Geschäftsleute mit wenig Platz in der Aktentasche gedacht, die während einer Telefonkonferenz parallel auch Geschäftszahlen abgleichen wollen. Trotzdem liegt die Leistung von Ultrabooks im Schnitt weit über der von Einsteiger-Notebooks oder Netbooks.

Ultrabooks im Test
In einem Test der Computerbild (Heft 9/2012) wurden acht Ultrabooks nach typischen Leistungsmerkmalen bewertet. Ordentliches Betriebssystem und aktuelle Virenscanner waren auf allen System vorinstalliert. Es stellte sich jedoch heraus, dass keines der getesteten Geräte die von Intel geforderte Akkulaufzeit besitzt. Testsieger wurde das Portégé Z830-10K von Toshiba. Das für ca. 1200 Euro angebotene Gerät konnte unter anderem durch sein hohes Arbeitstempo, dem entspiegelten Display und UMTS überzeugen. Die beleuchtete Tastatur lässt es nicht nur sehr schick aussehen, sondern macht die Arbeit bei schlechten Lichtverhältnissen wesentlich leichter. Allerdings hätte der eingebaute SSD-Speicher von 120 GB ruhig etwas größer ausfallen können.

Doch da Ultrabooks eher von Designfans, als von Technikliebhabern gekauft werden, hat Computerbild die Geräte auch von den Designern Peter Schmidt und Florian Petri beurteilen lassen. Die Kriterien waren natürlich Design, doch auch Wertigkeit und Handling wichtiger. Vielleicht nicht gerade überraschend hatte da wieder Apple mit dem MacBook Air die Nase vorn.

Bettina Ehrling

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