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Jul 05

Ivy Bridge besser als Sandy Bridge?

Intel und seine Ultrabooks machen sich daran, den ganzen Computing-Markt umzukrempeln. Mit den Ultrabooks tritt die Industrie gegen Netbooks, Tablets und auch immer öfter gegen den guten, alten Desktop-Rechner zu Hause. Darauf weist auch die neue Ausrichtung hin, die uns immer mehr Ultrabooks bringt, die über einen Touchscreen verfügen, und deren Tastaturen man oftmals einschieben, umklappen oder gar entfernen kann.

Intel hat die neuen Ivy Bridge Prozessoren für Ultrabooks und Notebooks vorgestellt. Mit dem Start der ULV-CPUs auf Basis von Intels Ivy-Bridge-Plattform hat Intel ebenfalls die Spezifikationen für kommende Ultrabooks angepasst. Nun müssen die Hersteller nicht nur kleine Gehäuse und lange Laufzeiten bieten, sondern zusätzlich schnelle Schnittstellen und Festplatten verbauen.

Bei den Spezifikationen gibt es eine kleine Überraschung, welche die Entwicklung einer universellen Ultrabook-Docking-Lösung durch Intel wahrscheinlicher werden lässt.

Ivy Bridge CPUs bieten im Vergleich zu den Vorgängern eine merklich gesteigerte Leistungsfähigkeit, bei gleichzeitig gemindertem Energiebedarf. Die Arbeit geht also schneller und gleichzeitig erhöht sich die Akkulebensdauer. Intel hat die Spezifikationen für Ultrabooks mit Ivy Bridge-Recheneinheit leicht modifiziert. Intel schreibt den Herstellern vor, dass Ultrabooks entweder über USB 3.0 oder über Thunderbolt verfügen müssen, um schnelle, externe Massenspeicher anschließen zu können.

Darüber hinaus müssen die Ivy Bridge-Ultrabooks zusätzlich zu den bisherigen Anforderungen über die Technologie „Responsive while active“, also ein beschleunigtes Laden und Ausführen von häufig verwendeten Programmen und die beiden Sicherheitsfeatures „Identity Protection“ und „Anti-Theft“ verfügen. Die zwingenden Voraussetzungen, um die Bezeichnung Ultrabook zu erhalten, bleiben ansonsten unverändert. Es gibt jedoch neue erweiterte, also je nach Anwendungszweck wünschenswerte Ausstattungsmerkmale. Dazu zählen: Touchscreen, Sensoren (GPS, Bewegung, Neigung, Beschleunigung, etc.), Intel WiDi, Smart-Connect, 8 Stunden Akkulaufzeit und Intels vPro-Technik (in erster Linie für Business-Ultrabooks).

Die Tests ergeben, dass Ultrabooks mit Ivy Bridge schneller als ihre Sandy-Bridge-Vorgänger sind. In einigen Fällen kommt die CPU-Rechenleistung der 17-Watt-Chips sogar an die der 35-Watt-Modelle der Vorgängergeneration heran. Die Grafikleistung ist ohnehin besser, auch wenn der HD 4000 nach wie vor nicht mit diskreten Lösungen oder AMDs neuen Trinity-APUs mithalten kann.

Bislang sind Intel zufolge 21 Ultrabook-Modelle mit Sandy-Bridge-CPU im Handel erhältlich. Auf Basis von Ivy Bridge befinden sich insgesamt über 110 Designs in Planung.

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